bei Ursula Carus • Organisationsberatung

forschen • beraten • bilden • coachen
sind meine Kompetenzfelder

Unter “Forschung” habe ich Dateien mit meinen Vorhaben und Veröffentlichungen eingestellt. Als Beraterin biete ich Formate von Supervision, Coaching, Projektberatung und Organisationsentwicklung an. In der Fortbildung gebe ich Seminare insbesondere aus dem Themenkomplex “Organisation” wie z.B. “Strukturen von Organisationen” oder “Organisationsdiagnose”, als Lehrsupervisorin bin ich in der Fortbildung für Supervision tätig.

Als Diplom-Psychologin mit dem Schwerpunkt Arbeitspsychologie habe ich mich als Forscherin und Beraterin für die Freiberuflichkeit entschieden. Frei von betrieblichen und organisatorischen Rollen bin ich nicht unternehmerischen Interessenlagen verpflichtet.
Für meine beraterischen Kompetenzen habe ich u.a. ein Curriculum “Organisationsentwicklung” an der Universtät Hamburg belegt und dazugehörig eine Praxisphase in einem Industriebetrieb durchgeführt sowie eine Ausbildung zur Supervisorin der Deutschen Gesellschaft für Supervision e.V. (DGSv) absolviert und arbeite seit 2003 nach den Qualitätsstandards der DGSv. Darüber hinaus aktualisiere ich meinen Kenntnisstand und meine Arbeitsqualität mit Fortbildungen, Tagungen sowie einer monatlichen Balint-Gruppe.

Meiner Firmengründung geht eine zwanzigjährige Angestelltentätigkeit in den verschiedenen Positionen und Branchen voraus. Diese Praxisjahre zeigen sich als wertvoll und ersetzbar für meine heutige Arbeit und bilden einen umfangreichen Erfahrungshintergrund, wie er nicht in Büchern zu finden ist.

Der Studienschwerpunkt Arbeitspsychologie war mir eine Quelle von Theorien und Methoden für die Erkenntnisgewinnung über die Arbeitswelt und dem hinter jeglicher Theorie und Methode stehenden Menschenbild. Hier habe ich u.a. gelernt, mich z.B. mit organisatorischen Themen in betrieblichen Zusammenhängen befassen zu können – auch unter Gesichtspunkten der Zusammenarbeit von Menschen in Organisationen – sowie mit der Analyse, Bewertung und Gestaltung von Arbeitstätigkeiten; wozu auch der Einsatz von Technik und die Gestaltung der sogenannten Mensch-Maschine-Schnittstelle gehören.

Mein Forschungsthema ist die “erfahrungsgeleitete Arbeit”, die Kompetenz, die aus der Praxis kommt und eine personengebundene Wissenskomponente von Menschen ist. Erfahrungswissen kommt quasi immer zum Einsatz; es stellt beispielsweise das Hintergrundwissen bei der Bewältigung “unplanbarer”und ganz neuer Situationen zur Verfügung, ohne dass wir groß darüber nachdenken müssen. Betriebliches Erfahrungswissen  von MitarbeiterInnen erkennt häufig Fehler bereits im Beginn der Entstehung und induziert eine Handlung, so dass ein Schaden gar nicht auftritt. Für den Einsatz solch relevanten Erfahrungswissens in betrieblichen Zusammenhängen kommt daher eine wirtschaftliche Bedeutung hinzu. Trotz einiger fortschrittlicher Theorien schlägt sich der Faktor Erfahrungwissen bisher jedoch nicht in einer betriebswirtschaftlichen Kennzahl nieder.

2005 bin ich von Hamburg aufs Land nach Steyerberg umgesiedelt. Außer in meine berufliche Arbeit gebe ich möglichst Zeit in ehrenamtliche Tätigkeit für das Lokale Bündnis für Familie in Steyerberg, in kommunalpolitisches Engagement, in Chorsingen, meditatives Tanzen, Pilgern, Kochen und Nichtstun.